Die Forderung nach aufrichtiger Information für eine vertrauensvolle Demokratie

Aberglauben und assoziativer Verstand

DESMURGET Michel
01/09/2019

Diese Studie testet den Zusammenhang zwischen abergläubischen Überzeugungen und der Fähigkeit zu Gedankenassoziationen. Das Fortbestehen von Aberglauben im modernen Zeitalter könnte als Nebenprodukt der Fähigkeit des Gehirns zum Erkennen von Assoziationen und Aufstellen von Hypothesen über kausale Zusammenhänge betrachtet werden. Diese Fähigkeit, auf die sich prädiktives Verhalten stützt, steht direkt im Zusammenhang mit assoziativem Lernen. Wir haben nachgeprüft, ob die Variabilität von abergläubischem Verhalten hinsichtlich der Wirksamkeit der Mechanismen, die dem Gewohnheitslernen ähneln, die individuelle Variabilität widerspiegelt. 48 Personen haben eine serielle Reaktionszeit-Aufgabe (serial reaction time task, SRTT) oder eine Aufgabe mit impliziten Hinweisreizen (implicit cuing task, ICT) ausgeführt. Eine Wechselbeziehung ist lediglich zwischen der Anfälligkeit für persönlichen Aberglauben und der Leistungsfähigkeit in Bezug auf die ICT aufgetreten. Diese neue Entdeckung wird vor dem Hintergrund aktueller Ideen über die Entwicklung abergläubischer Überzeugungen erörtert.

Thematisch :  Aberglaube  
/
Formate :    
/
Ausgabe :  Consciousness and Cognition  
/
Land :  France 
/
Sprachen :  Englisch 
/
Den Artikel teilen
Stiftungsfonds für die Gründung der Fondation Descartes
8, Avenue du Président Wilson 75116 Paris.
Folgen Sie uns
usercrossmenuchevron-down-circle linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram