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Frédérick Douzet

Frédérick Douzet ist Professorin am Französischen Institut für Geopolitik (Institut Français de Géopolitique) der Universität Paris 8 und Direktorin des IFG Lab und des Geopolitischen Projekts der Datensphäre (projet Géopolitique de la Datasphère, GEODE). Seit Februar 2017 ist sie Mitglied der Global Commission on the Stability of Cyberspace und seit Januar 2020 Mitglied des Ethikausschusses für Verteidigung. 2017 nahm sie am Redaktionsausschuss der Strategischen Überprüfung der Verteidigung und nationalen Sicherheit (Revue stratégique de défense et de sécurité nationale) teil. Von 2013 bis 2018 hatte sie den Castex-Lehrstuhl für Cyberstrategie am Institut für Höhere Studien zur Nationalen Verteidigung (Institut des Hautes Etudes de Défense Nationale, IHEDN) inne.

Nach ihrem Studium in Politikwissenschaft am Institut für politische Studien Grenoble und an der Oxford Brookes University erhielt sie ein Diplom der Graduate School of Journalism der UC Berkeley und trat dann in das Doktorandenprogramm für Geopolitik ein, wo sie ihre Dissertation unter der Leitung von Béatrice Giblin abschloss. Seit 1994 ist sie Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitschrift Hérodote.

Frédérick Douzet wurde 2006 zum Junior-Mitglied des Universitätsinstitutes Frankreichs (Institut Universitaire de France) ernannt und erhielt für ihre Forschung mehrere Auszeichnungen: Cyberbuch-Preis für strategisches Denken des Internationalen Cybersicherheitsforums (FIC, 2015); France-Berkeley-Preis für herausragende junge Forscher (2014); Alphonse-Milne-Edwards-Preis der Gesellschaft für Geografie (Society of Geography, 2008); Ernest-Lemonon-Preis der Akademie der Moral- und Politikwissenschaften (Académie des Sciences Morales et Politiques, 2008); Best Paper Award der Urban Affairs Association (2009). Sie erhielt die Unterstützung des Fulbright Programmes und der Fondation Georges Lurcy. 2015 wurde sie zum Ritter des Nationalen Verdienstordens ernannt.

Frédérick Douzet hat zu zahlreichen geopolitischen Werken beigetragen: Die Konflikte in der Welt (Les conflits dans le monde, Armand Colin, 2011), Geografie der Konflikte (Géographie des conflits, La Documentation Française, 2012), 50 Blätter zum Verständnis der Geopolitik (50 fiches pour comprendre la géopolitique, Bréal, 2010), Wörterbuch der Vororte (Dictionnaire des banlieues, Larousse, 2009) und hat in Zusammenarbeit mit Béatrice Giblin Unüberschreitbare Grenzen? Von Staatsgrenzen zu Stadtgrenzen (Des frontières indépassables ? Des frontières d’Etat aux frontières urbaines, Armand Colin, « Recherche », 2013) veröffentlicht. Seit 1994 ist sie Mitglied des Redaktionsausschusses der geographischen und geopolitischen Zeitschrift Hérodote.

Derzeit dreht sich ihre Forschung um die geopolitischen Herausforderungen des Cyberspace und der Medien. Sie interessiert sich für diese Themen seit den 1990er Jahren und leitet in diesem Bereich ein Team von Doktoranden und Masterstudenten in Geopolitik. Weiterhin entwickelt sie eine vergleichende Forschung zur räumlichen Konzentration von Einwanderern in den Vereinigten Staaten und Europa. Sie interessiert sich für die Desinformation als Waffe der geopolitischen Destabilisierung.

2014 leitete sie eine Doppelausgabe der Zeitschrift Hérodote, die den geopolitischen Herausforderungen des Cyberspace gewidmet war. Das Werk wurde im Januar 2015 auf dem Internationalen Cybersicherheitsforum mit dem Cyberbuch-Preis für strategisches Denken ausgezeichnet.

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